DJG

Lotusfeld in Akita

Ikebana-Ausstellung

Im Exerzitienhaus „Spectrum Kirche“ bot sich am 2./3. Oktober die in Passau seltene Gelegenheit, eine Ikebana-Ausstellung zu besichtigen. Sie wurde von zahlreichen DJG-Mitgliedern genutzt, die sich alle sehr beeindruckt zeigten. Unter dem Titel „Augenblicke zum Verweilen“ präsentierten Dozenten und Passauer Schülerinnen der Ikenobo-Schule Arrangements zum Spätsommer und Herbst, die Naturstimmung und eine große Ruhe ausstrahlten.

Wochenendausflug nach Würzburg

Unter dem Motto „Auf den Spuren von Philipp Franz von Siebold und Balthasar Neumann“ unternahm die Deutsch-Japanische Gesellschaft am 11./12. September einen abwechslungsreichen Wochenendausflug nach Würzburg. Im Siebold-Museum erkundete die Gruppe die Geschichte der bedeutenden Medizinerfamilie und ihres prominentesten Sprosses, der zum anerkannten großen Japan-Forscher wurde. Begeistert waren alle von dem 1990 anlässlich der Landesgartenschau angelegten japanischen Garten, einer Oase der Ruhe. Natürlich wurde auch die Residenz mit dem grandiosen Treppenhaus von Balthasar Neumann und einigen Prunkräumen besichtigt, von denen das rekonstruierte Spiegelkabinett besonders faszinierte. Ein Rundgang durch die Altstadt und ein Besuch des „Käppele“, einer von Neumann erbauten Wallfahrtskirche, standen ebenfalls auf dem Programm. Auch Geselligkeit und fränkische Gastronomie kamen nicht zu kurz, wobei die Weinprobe im historischen Hofkeller – zwischen alten Fässern und im Schein vieler Kerzen – der Höhepunkt war. Mit diesem Ausflug beschrieb der Verein eine weitere Seite in der Geschichte seiner erfolgreichen Fahrten.

Japanische Keramik – Kunst im Alltag

Unter diesem Titel bot Dr. Kenji Kamino am 10. Juni einen Überblick über die Entwicklung der Keramik in Japan. Er zeigte Abbildungen faszinierender Beispiele und einige Originale, die bewiesen, dass die Ästhetik auch im Alltag eine Rolle spielt.

Spaziergang

Für den 4. Juni hatte die DJG ihre Mitglieder zu einem Spaziergang am Inn eingeladen, der auch zu einem weitläufigen Garten führte. An den Bergrücken gelehnt, beherbergt dieser die verschiedensten Bäume und Sträucher und bietet einige japanisch anmutende Ansichten. Die vorübergehenden Spaziergänger (und auch Radfahrer) bleiben gern stehen, um die Anlage zu bewundern.

…und immer wieder Wien

Der Ausflug nach Wien am 16.17. Januar, bei den Mitgliedern äußerst beliebt und fast schon Tradition, galt wie immer nicht nur einem gemeinsamen japanischen Mittagessen, sondern dem Besuch von Ausstellungen zum Thema Japan. Im Völkerkunde-Museum war es die Schau „Japan für alle Jahreszeiten“ und im MAK (http://www.mak.at/Museum für angewandte Kunst) die Ausstellung „Chawan – Teeschalen“. (s. unter Japan-Info: Tee und Keramik). Dass zwei „japanische“ Ausstellungen gleichzeitig zu sehen waren, hing mit dem 2009 gefeierten 140. Jubiläum der österreichisch-japanischen Beziehungen zusammen. Über das Thema „Japan“ hinaus gab es das gewohnt reichhaltige Angebot an Konzerten, Theater- und anderen Aufführungen.