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Lotusfeld in Akita

Manga

Manga – so bezeichnete der berühmte Maler  Katsushika Hokusai (1760-1849) seine rasch hingeworfenen spontanen Skizzen. Sie erschienen als Holzschnitte in mehreren Manga-Büchern und dienten neben der Unterhaltung auch der Anregung und malerischen Schulung. In Europa begeisterten sich einige Impressionisten für diese lebensvollen, oftmals sehr witzigen und humorvollen, der Karikatur nahen Darstellungen.

Im heutigen Japan werden mit „Manga“ Karikaturen wie auch Comics bezeichnet. Der spezifische Zeichenstil der japanischen Comics wird im Westen begeistert nachgeahmt, wo derlei Produkte selbstverständlich auch Manga heißen. Die Welt der japanischen Manga ist gekennzeichnet durch große Vielfalt, was nicht zuletzt daher rührt, dass es Manga zu allen möglichen Themenkreisen gibt – selbst ihre Geschichte durch die Jahrhunderte können die Japaner im Manga „studieren“ – und für alle Alters- und Gesellschaftsgruppen: für Jugendliche, junge Mädchen, für Hausfrauen, für Angestellte usw. Romane in reduzierter Form sind ebenso zu haben wie erotische Geschichten.