Rückblick auf die Vernissage unserer Ausstellung „Ich denke an …“ am 10.09.2026 im Kunstverein Passau

Die Ausstellung läüft noch bis Sonntag 18.09.2026 mit Finissage im Kunstverein Passau, St. Anna Kapelle, Heiliggeistgasse 4, geöffnet Di-So 14-17.30 Uhr.

 

Im Rahmen der Ausstellung  konnten wir uns auch auf ein Wiedersehen mit Prof. Koji Shibazaki freuen. Er und einige seiner Studentinnen begleiten seine Frau Sachiko Kinoshita zur Ausstellung „Ich denke an…“ nach Passau. Sie erinnern sich sicher noch an die großartige Sonderausstellung von Mitte Mai bis Ende Oktober 2023 im Oberhausmuseum „Schatten.Licht.Gestalt, Washipapier Ausstellung von Koji Shibazaki und Mikako Suzuki“.

 

Prof. Shibazaki und seine Studentinnen hatten wieder am 11. und 12. September 2026 zu einem Worksshop mit Washi-Papier im Werkraum des Oberhausmuseum eingeladen. Dabei konnte man die japanische Handwerkskunst erleben und selbst z.B. einen japanischen Fächer (Uchiwa) aus handgeschöpften WashiPapier anfertigen.

 

Fotos Klaus Ditte und Julia Kolbinger.

 

Delegation aus der Partnerstadt Akita besucht Passau

Am 18. sowie 19. Mai 2026 hatten wir die große Ehre, eine Delegation aus unserer wunderbaren Partnerstadt Akita zu empfangen und mit ihnen mehrere Tage und Abend zu verbringen!

 

Der großartige Empfang im Rathaus durch Herrn Oberbürgermeister Andreas Rother war der Höhepunkt Ihrer Reise nach Passau und für sie eine große Ehre.

 

 

Eine besondere Ehre wurde am zweiten Abend unserem 1. Vorsitzenden Norbert Palsa, sowie unserer 2. Vorsitzenden Yoriko Kawai Czerny zuteil:

 

Beide wurden durch den 1. Vorsitzenden der Japanisch-Deutschen Gesellschaft Akita, Herrn Dr. med. Takehiko Soeno, zu Ehrenmitgliedern der Japanisch-Deutschen Gesellschaft Akita ernannt!

 

Dafür an Herrn Dr. med. Takehiko Soeno ein großes: Dōmo Arigatō Gozaimasu!

 

Ein besonderer Dank gebührt auch dem Ratskeller Passau für die hervorragende Bewirtung unserer Gäste mit bayerischen Delikatessen.

 

 

Rückblick „Die Kraniche von Hiroshima“

Die  Vernissage der Ausstellung „Die Kraniche von Hiroshima“ war ein großartiges Ereignis und hatte eine sehr schöne Resonanz in der Presse, siehe Artikel der PNP vom 08.06.2026.
„Die Kraniche von Hiroshima“ sind im Donauraum des Kulturmodell, Bräugasse 9, noch bis 28.06.2026 zu sehen. Versäumen Sie nicht die Ausstellung zu besuchen und lesen Sie die beeindruckenden und offenen Aussagen der Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Familien zu den schrecklichen Geschehnissen in Hiroshima vor 80 Jahren.

„Kimono Seide und Poesie“ Ausstellung in Hannover am 08.06.2026 eröffnet

Ende letzten Jahres fragte Herr Georg Thürnau, 1. Vorsitzender des Deutsch-Japanischen Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima Yukokai e.V. an, ob wir unsere Kimono-Ausstellung aus dem Jahr 2021 im Kunstverein Passau, noch zur Verfügung stellen könnten. Wir sagten zu und so eröffneten wir drei Tage nach der Vernissage von „Die Kraniche von Hiroshima“ die Ausstellung „Kimono Seide und Poesie“im Bürgersaal des Neuen Rathaus von Hannover.
Dr. Andrea Hennrich stellte Ihre Kimono-Schätze wieder sehr gerne zur Verfügung. Zusammen mit den „Kimonospezialistinnen“ der DJG in Passau Yoriko Cerny, Regina Stutz, Andrea Hennrich und Ikuko Zur (1.Foto von links) und den Kolleginnen und Kollegen aus Hannover wurde eine großartige Ausstellung aufgebaut.
Zur feierlichen Eröffnung am 08.06.2026 konnte Herr Georg Thürnau ( siehe Gruppenfoto 3. von links ) als Ehrengäste den Bürgermeister der Stadt Hannover, Herrn Thomas Hermann bzw. Herrn Generalkonsul Shinzuke Toda, Japanisches Generalkonsulat Hamburg (Gruppenfoto ganz links bzw. Mitte) begrüßen.
Beide konnten ihre Grußworte und Ausführungen zur Ausstellung an zahlreich erschiene Gäste richten.
Im Rahmen der anschließenden Einführung in die Ausstellung durch Norbert Palsa, lobte er – wie schon seine Vorredner- die schöne und problemlose Kooperation zwischen den beiden Deutsch-Japanischen Gesellschaften aus Hannover und Passau, die man gerne mit weiteren Projekten vertiefen möchte.

 

Die Kraniche von Hiroshima

Eine fotografische Reportage der Gedenkfeier in Hiroshima zum 80. Jahrestag des Atombombenabwurfs am 06.August 1945, erstellt von Michael Selbitschka

 

Eröffnung: Freitag, 5. Juni 2026, 18 Uhr

Laufzeit: 06. – 28. Juni 2026

Ort: Kulturmodell Passau, Donauraum, Bräugasse 9

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 14 – 17 Uhr

Veranstalter: Deutsch-Japanische Gesellschaft in Passau e.V.

 

Die Idee für dieses Projekt entstand im Sommer 2024, als Michael Selbitschka die 79. Gedenkfeier anlässlich des Atombomben-Abwurfs auf Hiroshima besuchte. Dabei wurde er von Junior High School Schülerinnen und Schülern befragt, was ihn zum Besuch dieses Ereignisses bewegt hat und was er dabei empfindet. Diese Schülerinitiative gab ihm den Anstoß ein Projekt zu starten, mit dem Ziel, umgekehrt von den Jugendlichen zu erfahren, was in ihren Familien an Erinnerung über dieses Ereignis zu finden wäre und deren jährliche Tätigkeit, die Erinnerung an die Ereignisse des 06. August 1945 an künftige Generationen weiterzugeben, zu würdigen und einen Teil dazu beizutragen. Er entwickelte einen Fragenkatalog, der über die Japanisch-Deutsche Gesellschaft Akita, an das Schulamt der Stadt Hiroshima überstellt werden konnte.

Im Rahmen der 80. Gedenkzeremonie in Hiroshima am 06. August 2025 traf Michael Selbitschka, unter anderem Mitglieder von Nihon Hidankyō (Friedensnobelpreisträger 2024), wie Frau Sumiko Yamada, die den Abwurf der Atombombe überlebte und stellte die Fragen und das Projekt den Vertretern des Schulamts sowie den 70 Schülerinnen und Schülern im International Conference Center Hiroshima vor. Die Beantwortung der Fragen erfolgte bis Anfang Februar 2026; insgesamt haben 38 Junior High School Schülerinnen und Schüler 418 Antworten gegeben.

Die Ausstellung beleuchtet die Historie des Bombenabwurfs und zeigt eine fotografische Reportage der Feierlichkeiten des 06. August 2025. Zudem ist der Bruder von Michael Selbitschka, Alexander Selbitschka, am Projekt mit einem speziell für die Ausstellung erstellten Diorama beteiligt.

Abgerundet wird die Ausstellung mit den hoch interessanten und beeindruckenden Aussagen der Schülerinnen und Schülern von Hiroshima, sowie intimer Weitergaben der Geschehnisse Ihrer Großeltern und Eltern.

 

Michael Selbitschka (*1989 in Passau) ist Amateurfotograf und betreibt vor allem künstlerische Fotografie mit den Schwerpunkten Chiaroscuro (starke Kontraste), Avantgarde und „Sentigraphie“ (fotografieren von Emotionen). Seit seinem 16. Lebensjahr ist er Hobby-Japanologe und beschäftigt sich seither intensiv mit japanischen Thematiken und bereiste Japan bereits mehrmals. Im Jahr 2023 trat er der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Passau e.V. bei, wo er im November 2025 in den geschäftsführenden Vorstand, als Schatzmeister gewählt wurde. Zudem gründete er das Japanische Filmforum der DJG Passau, das bereits zwei herausragende Filme in Passau präsentierte.

Instagram: @fine.rotogravure

 

Alexander Selbitschka (*1993 in Passau) ist leidenschaftlicher Dioramen Ersteller (Diorama – ein dreidimensionales, oft in einem Schaukasten hinter Glas präsentiertes Schaubild, das historische Szenen, Landschaften oder natürliche Lebensräume mittels Modellfiguren und bemalten Hintergründen realistisch darstellt). Sein Interesse an Japan begann, als er seinen Bruder auf einer seiner Japanreisen begleitete. Er ist seit 2025 Mitglied bei der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Passau e.V.

Instagram: @lueftelsbastelstube

 

 

ANSPRECHPARTNER FÜR DIE MEDIEN:

 

Norbert Palsa

djg.passau@gmx.net

+49 171 8321590

Rückblick auf Hanami-Woche mit Fritz Hirschl

Rückblick auf unsere Hanami-Woche mit Fritz Hirschl am 18.April im Saal der Evangelischen Gemeinde Passau. Zahlreiche Besucher sind wieder zu unserem Hanami-Kirschblütenfest gekommen und erlebten eine spannende und sehr unterhaltsam Lesung von Fritz Hirschl aus seinem neuesten Buch „Ein Rest von Blau“. Wie immer konnte man dann nach einer angeregten Diskussion Maki-Sushi, zubereitet von Yoriko Czerny und Ikuko Zur sowie süße Leckereien und Kirschentorte von Hertha Schropp, genießen. Friedrich Hirschl veriet uns auch, dass er bald wieder einen neuen Gedichtband veröffentlichen wird.

 

 

Am 21. April, war es wieder soweit der Aufrtritt des Chors und der Musiker der Sakaide High School, diesmal im Gymnasium Freudenhain. Ein unvergessliches musikalisches Erlebnis für alle die zum Konzert kamen. Vor der Aufführung konnten sich die Schülerinnen und Schüler mit einem Schweinbraten im Hacklberger Bräustüberl stärken. Nach Passau kamen noch Auftritte in Schöllnach und Niederalteich. Danach wurde noch vor dem Rückflug ab Wien die Wagner Oper  „Der fliegende Holländer“ in der Wiener Staatsoper besucht.

 

Nach Lyrik und Musik hatten wir das dritte Ereignis am 24. April, die Premiere des Dokumentarfilms INVISIBLE PEOPLE von Alisa Berger im Scharfrichterkino. Alisa Berger war aus Paris kommend nach Passau angereist und die interessierten Besucher hatten nach der Vorführung eine intessante Diskussions- und Fragenrunde mit ihr.

 

Fotos : mit Alisa Berger und dem Gründer und Urgestein des Scharfrichterhaus sowie mit Klaus Ditte, Michael Selbitschka und Norbert Palsa

 

Aufgrund des positiven Echos des  Vorführung im Scharfrichterkino, werden noch drei zusätzliche Vorstellungen im ProLi -Kino angeboten:

 

11.05. – 13:30 Uhr
12.05. – 13:30 Uhr
13.05. – 18:00 Uhr

 

 

Auch dieses Jahr feierte die DJG Passau wieder „Hanami“, das japanische Kirschblütenfest.

Norbert Palsa begrüßte die Gäste und gab einen Überblick über die geplanten Ereignisse zum 40 jährigen Bestehen der Städtpartnerschaft mit Akita.
Der Fotograf Klaus Ditté zeigte einen Bildervortrag seiner Erlebnisse während des Fotografenaustauschs in Akita 2023 und Bilder des Japaners Yu Kusanagi aus Akita, der zuvor Passau fotografierte.
Danach gab es wundervolles Kazari-Sushi, das von Mitgliedern der DJG kunstvoll bereitet wurde.

Chor und Musiker der Oberschule aus Sakaide haben uns wieder begeistert

Auch in diesem Jahr reiste der Schülerchor der Mädchen der Oberschule der japanischen Stadt Sakaide nach Passau und gab ein besonderes Konzert in einem sehr gut besuchten Großen Rathaussaal. Sakaide liegt auf der Insel Shikoku im südlichen Japan, Präfektue Kagawa. Nach dem Konzert haben wir alle zu einem bayerischen Mittagessen in den Ratskeller eingeladen.

 

Oni wa soto, fuku wa uchi!

Am Samstag 03.02.2024 am Setsubun, dem Tag, an dem der erste Frühlingstag gefeiert wird, haben wir in diesem Jahr unsere Shinnenkai bzw. Neujahrsfest in Würzburg verbracht.  Nach Ankunft in der schönen Mainstadt starteten wir vor Ort mit einem Besuch des japanischen Gartens, der anlässlich der Landesgartenschau im Jahre 1990 entstand. Der Garten ist ein Beitrag der japanischen Partnerstadt Otsu und demonstriert die Verbundenheit der beiden Städte. Der Stil des Gartens mit künstlichen Hügeln, Wäldern, Wasserquelle und Rundgang entspricht der traditionellen japanischen Gartenbauweise, der sog. TSU-KIYAMA RINSEN KAIYU SHIKITEIEN.
Nach einem köstlichem Sushi und Sashimi Essen (im Obento serviert) im Restaurant Kham am Mainufer, besuchten wir gestärkt das Siebold Museum, um die laufende Sonderausstellung „200 Jahre Ankunft Franz Philpp von Siebolds in Japan“ zu sehen. Anschließend erlebten alle Teilnehmer eine sehr beeindruckende Demonstration einer Teezeremonie am Teehaus des Siebold Museums. Ein wunderschöner inspirierender Ausflug und guter Start ins Jahr des Drachen.
Copyright Fotos: Klaus Ditté