Kategorie: Bericht
Farben Japans
Im Japan der Edo-Zeit (1603 – 1868) waren die „Bilder der fließenden Welt” (ukiyo-e), wie diese Drucke auch genannt werden, ein fester Bestandteil der städtischen Lebenswelt und Unterhaltungskultur. Beliebte Motive waren Schönheiten, Bühnenstars oder Landschaften. Was den japanischen Farbholzschnitt hierbei auszeichnet, ist die Verbindung von künstlerischer Exzellenz und handwerklichem Können. In Werken von Künstlern wie Utamaro, Hokusai, Hiroshige, Yoshitoshi oder Hasui werden die besonderen Stilmerkmale und vielfältigen kulturhistorischen Bezüge dieser Kunstform sichtbar. Als Gebrauchskunst entstanden und in großer Zahl hergestellt, gelten viele Drucke heute als Kunstwerke höchsten Ranges.Als japanische Farbholzschnitte ab der Mitte des 19. Jahrhunderts in größerer Zahl nach Europa und Nordamerika gelangten, lösten sie dort eine geradezu enthusiastische Rezeption aus. In Werken des Impressionismus, des Jugendstils und anderer Kunstrichtungen – beispielsweise bei Claude Monet, Vincent van Gogh oder Gustav Klimt – haben sie vielfältige und unübersehbare Spuren hinterlassen. Bis heute üben sie eine ungebrochene Faszination aus: durch ihre besondere Ästhetik, ihren Reichtum an Mustern und Details, ihre Bildsprache und nicht zuletzt durch ihre Farbigkeit, Zitat Bay. Staatsbibliothek
Ein Hauch von Frühling: Klangreise zwischen Europa und Asien
Julia Ito und Utum Yang, Bildmitte, daneben rechts Stadtrat Karl Synek mit seiner Frau Susanne umgeben von Mitgliedern der DJG in Passau (Foto: Norbert Palsa)
Am Freitag, den 25. April, um 16 Uhr, füllte sich der Saal im Evangelischen Zentrum Passau mit fröhlichen Klängen und zarter Frühlingsstimmung. Eingeladen hatte die Deutsch-Japanische Gesellschaft Passau zu einem besonderen Hanami-Kirschblüten-Fest Konzert mit dem Duo Fantasia aus München– bestehend aus Julia Ito am Klavier und Utum Yang an der Flöte. Unter dem Motto „Frühlingsbilder – aus Europa und Asien“ präsentierten die beiden Künstler ein ebenso poetisches wie abwechslungsreiches Programm.
Den Auftakt machte Antonio Vivaldis „Frühling“ aus Die vier Jahreszeiten, eingeführt durch eine gefühlvolle Rezitation der dazugehörigen Sonette. Die Naturerwachen-Szenerien – Vogelgezwitscher, rauschende Bäche und tanzende Bauern – wurden von Flöte und Klavier lebendig zum Leben erweckt. Camille Saint-Saëns‘ „Vögel“ aus dem Karneval der Tiere ließ daraufhin kleine, musikalische Spatzen durch den Raum flattern.
Ein erster Höhepunkt war Julia Itos „Hanami-Suite“ für Klavier solo, bestehend aus den Stücken „Die Kirschblüten“, „Die Amsel“ und „Die fallenden Kirschblüten“. Die bereits etablierte Komponistin entwarf hier zarte Klangbilder von japanischer Kirschblütenpoesie und dem Erwachen des Frühlings – sensibel, farbenreich und tief berührend.
Im Anschluss ließ Flötist Utum Yang mit „Shika no Tōne“ („Stimme des Rehs“) einen Klassiker der japanischen Musiktradition neu erstehen. Das ursprünglich für die Shakuhachi-Flöte komponierte Werk wurde für moderne Querflöte übertragen und erzählte in zarten Linien von der Begegnung zweier Hirsche – ein musikalischer Liebesruf, der an diesem Tag mit Blick auf den Frühling als leises, hoffnungsvolles Frühlingslied erklang.
Felix Mendelssohn Bartholdys charmantes „Frühlingslied“ Op. 62 Nr. 6 schloss sich an und entfaltete auf leichtfüßige Weise den Zauber erster grüner Knospen und sonniger Parkspaziergänge.
Den krönenden Abschluss bildete Johann Strauss’ berühmter „Frühlingsstimmen-Walzer“, der das Publikum endgültig in heitere Frühlingsstimmung versetzte. In diesem eleganten Walzer schienen nicht nur Blumen, sondern auch Herzen zu tanzen. Nach dem letzten Akkord brandete spontan ein begeistertes „Bravo!“ aus dem Saal – ein Zeichen echter, tief empfundener Freude.
Als Zugabe gestalteten Duo Fantasia ein liebevoll arrangiertes Freundschafts-Medley, das Korea, Deutschland und Japan musikalisch vereinigte: das koreanische Lied „Frühling in der Heimat“, Schuberts „Lindenbaum“ und das japanische Volkslied „Furusato“. Flöte und Klavier verbanden die drei Kulturen zu einer harmonischen Botschaft von Frieden und Zusammengehörigkeit, die das Publikum sichtlich bewegte.
Trotz des regnerischen Wetters kamen mehr Zuhörer als erwartet, und zusätzliche Stühle mussten bereitgestellt werden.
Ein Besucher fasste die Stimmung perfekt zusammen:
„Heute war draußen alles grau, aber Ihre Musik hat mein Herz aufgehellt und den Frühling zu mir gebracht. Vielen Dank für dieses unvergessliche Erlebnis!“
Nach dem Konzert konnten alle Gäste das köstliche Hanami-Buffett genießen, u.a. bestehend aus Kirschkuchen und wundervollem Gebäck von Hertha Schropp sowie Maki-Sushi bzw. Akita-Kazari-Sushi von Ikuko Zur und Yoriko Kawai-Czerny.
„Hanami“ in Passau: japanische Tradition des Kirschblüten-Betrachtens
Bei strahlendem Sonnenschein feierte die Deutsch-Japanische Gesellschaft in Passau am letzten Samstag spontan ein Hanami-Fest unter den von unserer Partnerstadt Akita gestifteten Kirschbäumen. Vor 36 Jahren schenkte die Stadt Akita der Stadt Passau anlässlich des fünften Jahrestags der Städtepartnerschaft 500 Kirschbäume aus der Region Akita. Dazu besuchte am 08. April 1989 eine Delegation aus Akita Passau, um den Start der Pflanzung der japanischen Kirschbäume gemeinsam zu feiern. Die Bäume wurden an vielen Orten im Stadtgebiet gepflanzt, wie u.a. an der Fritz-Schäffer-Promenade, der Universität, im Nikolakloster und besonders im Kainzenpark, wo noch ca. 20 Bäume einen Hain bilden. Obwohl die Kirschbäume noch nicht in voller Blüte standen, feierte man der Tradition verpflichtet mit Sushi, wundervollem Gebäck, Pflaumenwein und natürlich japanischem Reiswein, Sake. Dabei wurden Erlebnisse von der Delegationsreise nach Akita vom August 2024 ausgetauscht. Viele, die gekommen waren, hatten an der Reise zum 40. Jubiläum der Städtepartnerschaft teilgenommen und die Gespräche waren voller schöner Erinnerungen an die Tage der Partnerstadt und die erlebte Gastfreundschaft in Akita.
Kurz vor der Blütenschau im Kainzenpark kam der Wunsch aus Akita, einen Artikel mit Fotos über das Hanami-Fest unter den 1989 gespendeten Kirschbäumen für die Tageszeitung Akita Sakigake Shimpo zu erstellen. Dieser wird dann Anfang Mai erscheinen.
Zum Abschluss der Kirschblütensaison lädt die DJG in Passau alle Mitglieder und Interessierte zu einer Feier mit einem Konzert von Utom Youg, Flöte und Julia Ito, Piano am Freitag, den 25. April 2025 ab 16 Uhr in den Saal der Evangelischen Gemeinde, Dietrich-Bonhoeffer-Platz 1 in Passau herzlich ein. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website www.djg-passau.de.
Fotos: Klaus Ditté
fedafsdaf
Finissage der Ausstellung „flow / glow“ mit Vergabe der Ehrenmitgliedschaft
Vernissage zur Fotoausstellung „flow / glow“
Am 26. Oktober 2024 fand die feierleiche Eröffnung der Fotoausstellung „flow / glow“ im Passauer Kulturmodell statt. Oberbürgermeister Jürgen Dupper, der japanische Vizekonsul Yusaku Ishizaki und der Vorsitzende der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Passau, Norbert Palsa, begrüßten die Gäste und führten in die Veranstaltung ein. Dupper betonte die Wichtigkeit der Deutsch-Japanischen Kooperation, welche erst kürzlich mit dem Besuch einer Passauer Delegation in der Partnerschaft Akita gestärkt wurde. Auch Vizekonsul Ishizaki erläuterte die relevante Rolle der Kunst und Kultur im internationalen Völkeraustausch. Norbert Palsa konnte zudem einen Überblick über die Entstehungsgeschichte des Fotoprojekts geben, welches auf eine Idee von Klaus Ditté zurückgeht.
Im Zentrum des Abends standen aber natürlich die beiden Fotografen Klaus Ditté und Yu Kusanagi. 2023 war der Passauer Ditté nach Akita gereist. Mit seinen deutschen Augen fing er Momente von Menschen in Japan ein, komplett in schwarz-weiß. Die Bilder spiegeln eine vielfältige Gesellschaft wieder, die sich zwischen Tradition und Moderne bewegt. Einige Landschafts- und Städteaufnahmen runden das Bild ab. Seine Fotos tragen den übergeordneten Titel „Akita stories“.
Ebenfalls 2023 besuchte der Aktianer Yu Kusangi die Dreiflüssestadt – und machte diesen Beinamen direkt zum Zentrum seiner Arbeit. Zahlreiche Aufnahmen von der Stadt und ihren drei Flüssen, teils realistisch, teils perspektivisch oder gespiegelt im Wasser, bringen den Zauber Passaus zum Vorschein. Der japanische Blick und die vollen Farben von Kusanagis Fotografie zeugen von einer tiefen Bewunderung für die Partnerstadt des Akitaners.
Neben Kusanagi war ein weiterer Ehrengast extra aus Japan angereist: Matsunobu Nomura ist nicht nur Vorsitzender der Japanisch-Deutschen Gesellschaft in Akita, sondern hat als Kunstprofesser auch eine besondere Beziehung zur Kultur. Gemeinsam mit dem Fotografen Kusanagi verbrachte er eine Woche in Passau, wo er bereits vor vielen Jahren studiert hatte.
Beide Fotografen berichteten den Gästen von ihren jeweiligen Aufenthalten in der Partnerstadt und eröffneten dann feierlich die Ausstellung. Das Orchester Batava Brass, das auch Teil der Delegation nach Akita war, untermalte den Abend mit ihrer Blasmusik. Die Gäste bewunderten die Fotografien, während sie Wein oder Sake schlürften und Sushi und Gebäck verzehrten, das von Mitgliedern der Deutsch-Japanischen Gesellschaft vorbereitet worden war.
Die Ausstellung läuft noch bis zum 15. Dezember 2024 und ist immer mittwochs bis sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Auch ein Bildband kann direkt bei der Ausstellung erworben werden.


Der japanische Vizekonsul Yusaku Ishizaki betont die Wichtigkeit der deutsch-japanischen Kooperation und die Rolle von Kunst und Kultur


Musikalische Begleitung durch das Blasorchester Batava Brass
Bildband mit den Fotografien der Ausstellung flow/glow für Mitglieder und Freunde der DJG in Passau
Liebe Mitglieder und Freunde der DJG in Passau,
wie bereits berichtet, zeigen aus Anlass des Jubiläums der 40-jährigen Städtepartnerschaft Akita und Passau zusammen mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Passau e.V. die Ausstellung „flow / glow“ im Kulturmodell Passau. Sie läuft vom 27.10. bis 15.12.2024 jeweils Mittwoch bis Sonntag von 14 bis 17 Uhr.
Zu diesem Ereignis haben die Fotografen Yu Kasanagi und Klaus Ditté einen Bildband mit ihren Fotografien über Passau und Akita herausgebracht.
Die Auflage dieses Bildbandes ist begrenzt und wir möchten deshalb den Mitgliedern und Freunden der DJG in Passau die Möglichkeit bieten, das wunderbare Buch zur Ausstellung bereits im Vorverkauf zu erwerben:
1) Bestellung und Lieferung per Post für 35€ inklusive Versand
oder
2) Reservierung mit Vorkasse jetzt und Abholung für 30€ beim Besuch der Ausstellung im Kulturmodell. Dort wird dann eine Abholliste für die bezahlten Bücher bereit liegen.
Bildband „flow/glow“ mit Fotografien von Klaus Ditté und Yu Kusanagi
Hardcover gebunden
Text: deutsch, japanisch
Design: Masashi Ishikawa
106 Seiten, 82 Fotografien
ISBN 978-80-908200-4-3
Bitte richten Sie Ihre Bestellung per e-mail an Herrn Michael Selbitschka,
e-mail: nichijou@mail.de und überweisen Sie Ihren jeweiligen Betrag auf das DJG-Konto
Sparkasse Passau, IBAN: DE09 7405 0000 0008 7105 01
BIC: BYLADEM1PAS mit dem Betreff „Bildband“
Der Bildband kann beim Besuch der Ausstellung, aber auch im Buchhandel bei Bücher Pustet, Nibelungenplatz 1, Passau erworben werden.
Es grüßt Sie herzlich
Ihr
Norbert Palsa
Fotoausstellung flow/glow von Yu Kusanagi und Klaus Ditté im Passauer Kulturmodell
Fotoausstellung der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Passau (DJG Passau) in Zusammenarbeit mit der Stadt Passau
Klaus Ditté, o.T., 2023
Yu Kusanagi, o.T. 2023
Aus Anlass der 40-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Akita und Passau zeigt die Deutsch-Japanische Gesellschaft in Passau in Zusammenarbeit mit der Stadt Passau vom 27. Oktober bis 15. Dezember die Fotoausstellung „flow / glow“ im Passauer Kulturmodell. Dafür war der japanische Fotograf Yu Kusanagi 2023 von Akita nach Passau gereist, im Gegenzug richtete der Passauer Fotograf Klaus Ditté seinen fotografischen Blick auf Akita. Die Idee für dieses Projekt hatte Klaus Ditté.
Im August dieses Jahres wurde „flow / glow“ im Art Center Akita eröffnet und ein Fotoband dazu präsentiert. Anwesend waren neben den beiden Künstlern auch Stadtvertreter aus Passau und Akita sowie Vertreter der Deutsch-Japanischen Gesellschaften beider Städte.
Klaus Ditté verwebt in seinen „Akita stories“ individuelles Erleben mit allgemein Gültigem. So zeugen zahlreiche Porträts von intensiven Begegnungen während seines zweiwöchigen Aufenthalts, gleichzeitig entfaltet sich darin die ganze Vielfalt städtischen Lebens. Vom Spannungsfeld zwischen städtischer Struktur und wilder Natur erzählen weitere Kapitel der Werkserie: Hier unterteilen Stromkabel den Luftraum über den Straßen und reihen sich Bäume wie Soldaten aneinander, dort ergießt sich ungezügelt ein Fluss oder überwuchern Pflanzen archaisch anmutende Mauern. Allen Arbeiten haftet etwas Zeitloses an, sind sie doch durchgängig in Schwarzweiß gehalten.
Yu Kusanagi rückt die Flüsse ins Zentrum seiner Farbserie: Auf und am Wasser macht er Passau in ungewöhnlichen Bildkompositionen erlebbar. Menschen werden bei Kusanagi nicht porträtiert, sondern fügen sich harmonisch ins Stadtbild ein und bereichern es, etwa als Flussflaneurinnen, Schiffspassagiere oder Wassersportler. Hauptakteur bleibt jedoch das Wasser in all seinen Farben, Formen und Spiegelungen. Die Stadt spiegelt sich im Fluss, aber auch der Fluss in der Stadt: Er vergoldet Brücken und lässt Fenster erstrahlen.
Klaus Ditté (*1960 in Heilbronn) schloss 1987 seine Fotografenausbildung ab und ist seit 1990 als freier Fotograf tätig. Von Beginn an verband er professionelle Auftragsfotografie mit freien künstlerischen Projekten und zeigte seine Werkserien in zahlreichen Ausstellungen und Buchpublikationen. Vor seinem Umzug nach Passau 2009 betrieb Ditté über 20 Jahre ein Atelier in Lauffen am Neckar.
Yu Kusanagi (*1982 in Akita) machte 2007 seinen Abschluss an der Tohoku University of Art and Design. Seine Fotoserien stellt er seit 2003 aus und wurde dafür mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Foto Premio von Konica Minolta. Viele Arbeiten Kusanagis widmen sich Naturphänomenen wie Wasser, Schnee oder Feuer. Seit 2022 ist er als Assistant Professor an der Akita University of Art tätig.
https://www.akibi.ac.jp/en/department/communication/kusanagi-yu
Delegationsreise nach Japan – ein Reisebericht
Unsere Tage in Akita von Montag, 05.08. bis Donnerstag 08.08. verliefen mit einem strengen Programm. Gleich bei der Ankunft am Flughafen Akita nach ca. 24 Stunden Flug von Wien über Tokio Haneda, wurden wir von einem Begrüßungskomitee der Japanisch-Deutschen Gesellschaft ( JDG Akita ) sowie der Stadtverwaltung Akita empfangen. Dann ging es gleich zur Besichtigung und Workshops an die feine Akita University of Arts.
Am Abend erlebten wir eine Welcome Party zu der die JDG Akita in das Restaurant Senshu Tei eingeladen hatte. Höhepunkt des Abends waren neben dem köstlichen Essen und dem guten Sake die Namahage Trommler Daiko Ogakko und das gemeinsame Singen von japanischen und deutschen Liedern.
Am nächsten Tag wurde die Delegation von Oberbürgermeister Motomu Hozumi im Rathaus empfangen. Bei Ankunft im Rathaus begrüßten uns mit einem fulminantem Applaus die Mitarbeiter des Rathauses im Foyer sowie von den Balkonen.
Ein besonderes Geschenk der Passauer Jugend an Oberbürgermeister Hozumi überreichten wir im Rahmen des Empfangs: Ein Album mit Zeichnungen von Schülerinnen und Schülern, die dabei ihre Gedanken und Ideen zu Japan sowie der Verbundenheit und Partnerschaft von Passau mit Akita auf Papier brachten. Die Initiative für dieses schöne Geschenk ging von Chisato Nagai-Schaller und Steffen Wünschmann aus, die das Album an Oberbürgermeister Hozumi überreichten. Beteiligt haben sich die Grundschule Passau Innstadt sowie das Gisela Gymnasium Niedernburg und das Auersperg Gymnasium Freudenhain.
Am Spätnachmittag erlebten wir dann das weltbekannte Kanto Matsuri bzw. Laternen Fest. Es war ein außergewöhnliches und unvergesslicher Erlebnis für alle Teilnehmer der Reise.
Am folgenden Tag, dem 07.08. erwarteten uns drei große Ereignisse:
Vormittags 10 Uhr die Eröffnung der Fotoausstellung FLOW/GlOW :
Die Photographen Yu Kusanagi, Akita, und Klaus Ditté, Passau, durchschneiden zusammen mit den Bürgermeistern Hozumi und Dickl das Eröffnungsbanner; Rundgang mit den Künstlern.
Nachmittags 14 Uhr das berauschende Konzert mit Batava Brass, Atrion Boys & Girls Choir sowie dem Bürgerchor der Stadt Akita im voll besetzten Atrion Konzertsaal
Abends 18 Uhr der Jubiläumsempfang der Stadt Akita im Akita Castle Hotel
Der Oberbürgermeister Hozumi bei seiner Festrede und mit Vertretern der Delegation und jungen Geishas, sogenannte Maikos, die kunstvolle und anmutige Tänze vorführten. An diesem Abend dachte man bereits an das Jahr 2029 in dem der 45. Jahrtag der Städtepartnerschaft dann wieder in Passau gefeiert werden wird.
Bericht: Norbert Palsa
Fotoausstellung flow/glow & Bläserquintett Batava Brass in Akita
Akita durch die Augen eines Passauers. Passau durch die Augen eines Akitaners.
40 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Akita und Passau. Das Jubiläum feiern die Städte mit einem ganz besonderen Austausch: Der japanische Fotograf Yu Kasanagi kam aus Akita nach Passau, um die Schönheit und Außergewöhnlichkeit der Dreiflüssestadt einzufangen. Im Gegenzug reiste der Passauer Fotograf Klaus Ditté nach Japan, um die Menschen, Orte und Eigenheiten von Akita kennenzulernen und festzuhalten.
Das Ergebnis der Arbeit wird nun im Art Center Akita erstmals unter dem Titel „flow/glow“ präsentiert (7.-19. August 2024).
Ein weiteres Highlight in Akita: Am 7. August spielt das Bläser-Quintett Batava Brass ein Jubiläumskonzert. Michael Lakota und Michael Beck (Trompete), Carina Sauer (Horn), Konstantin Kümmelschuh (Posaune) und Hans Eibl (Tuba) bringen Passauer/deutsche Musik nach Akita, um die Städtepartnerschaft mit Klang und Schall gebührend zu feiern!












































