Neujahrsfahrt nach Linz

17.1.2009    Zum Neujahrsessen fuhr die DJG Passau nach Linz. Zudem stand nicht nur das moderne Lentos-Museum auf dem Programm, sondern auch das Landesmuseum.

25-jähriges Jubiläum der DJG Passau

28.11.2008    Ihr 25. Jubiläum feierte die DJG mit einem Abendessen im schönen Rokokosaal St. Max, zu dem sie Herrn Generalkonsul Kosuge aus München, Bürgermeister Anton Jungwirth, Alt-OB Willi Schmöller und weitere Personen als Ehrengäste begrüßen konnte. Auch japanische KünstlerInnen, deren Werke die DJG im Laufe der Jahre ausgestellt hatte, waren eingeladen zu dieser Veranstaltung, zu der sich zahlreiche Mitglieder und Freunde der DJG eingefunden hatten. Der Gründungsvorstand, von dem drei Personen ohne Unterbrechung bis heute aktiv sind, war anwesend und nahm viele Worte des Dankes und der Anerkennung entgegen. Der überaus harmonische Abend wurde von Klängen aus Renaissance und europäischer Volksmusik umrahmt.

Traditionelle Musik aus Japan

26.10.2008   Nicht nur Freunde der langjährigen Städtepartnerschaft mit dem japanischen Akita kamen, um den Klängen traditioneller japanischer Musik hingebungsvoll zu lauschen. Wieder waren hochkarätige Interpreten aus Japan angereist, eingeladen von der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Passau e.V. in bewährter Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt. Sibylle Rauscher, Erste Vorsitzende der Gesellschaft, freute sich, die zahlreichen auf das Konzert eingestimmten Musikfreunde und die japanischen Gäste begrüßen zu können.

Traditionelle Musik aus Japan: das bedeutet meisterhaft beherrschte Instrumente, die so fremd anmutende, aber doch melodische Weisen durch die Aula des Leopoldinums schweben ließen. Wiederum und sehr gern besuchten die in ihrer fernöstlichen Heimat zum Teil als Großmeister – so Suzuki Reishu auf der Shakuhachi und Izumo Satomi auf der Koto – bekannten Interpreten die Drei-Flüsse-Stadt.

Die Stars von Edo

17.10.2008    Im Museum Moderner Kunst wurde zusammen mit der Ausstellung „Toulouse-Lautrec und die Stars vom Montmartre“ eine Ausstellung mit japanischen Farbholzschnitten eröffnet: „Die Stars von Edo“. Die DJG präsentierte diese von Sibylle Rauscher kuratierte Schau aus Anlass ihres 25jährigen Bestehens. Zum ersten Mal waren in Passau Blätter von Kunisada, Utamaro, Hiroshige und anderen japanischen Künstlern zu sehen, Bilder, die vor allem Kurtisanen und andere Schönheiten (bijin) zeigen, aber auch Schauspieler und Sumo-Ringer. Damit wurden den Pariser Gestalten aus der „Belle époque“ die Personen gegenübergestellt, die im Tokyo des 19. Jahrhunderts – das damals Edo hieß – ähnlich populär waren. Aber nicht nur durch die Thematik waren die beiden Ausstellungen eng verbunden: Toulouse-Lautrec zählt zu den westlichen  Künstlern, die sich besonders mit der japanischen Kunst des 19. Jahrhunderts auseinandersetzten. (Über dieses Phänomen des Japonismus konnten die Besucher sich anhand einer Präsentation von Bildern und Texten informieren: ein zusätzliches Angebot der DJG.)

Faszination – Japan – Inspiration

18.9.-12.10.2008    Seit mehr als einem Jahrhundert fasziniert Japan mit seiner Kultur den Westen. Japanischer Einfluss – anfangs vor allem durch die Farbholzschnitte – prägte Kunst und Kunsthandwerk in Europa ab 1870 bis zum Ersten Weltkrieg in solchem Ausmaß, dass von Japonismus die Rede war. Das Plakat zeigt ein Motiv des schon damals bewunderten Hiroshige. Es soll symbolhaft für diesen Einfluss stehen.

Auch in der Folgezeit ließen sich Künstler von der japanischen Kultur auf unterschiedliche Weise inspirieren. Die Ausstellung „Faszination – Japan – Inspiration“ im Kulturmodell dokumentiert dieses Phänomen anhand von Exponaten, die vorwiegend aus den letzten zwei Jahrzehnten stammen. Sie zeigt, dass Japan jenseits aller Alltagsmoden westliche Künstler nach wie vor in seinen Bann zieht.

Am 18. September wurde die eigens zum 25jährigen Bestehen der DJG Passau konzipierte Schau in Anwesenheit zahlreicher Künstler und vieler Kunst- und Japan-Freunde eröffnet. Der gut bebilderte Katalog zur Ausstellung enthält viele interessante Informationen über die jeweilige japanische Inspirationsquelle und die Umsetzung der Faszination in ein Kunstwerk.